USA & Canada
NorthWest Coast
Die Reise führt über den nördlichen Teil der atemberaubenden Westküste der USA, der Pazifik-Küste. Ausgehend von Seattle führt die Reise über Vancouver in Canada, Vancouver Island, und weiter die Küste entlang durch Washington, Oregon und das nördliche California bis zur Traumstadt am Pazifik: nach San Francisco (bereits #4).
Reisedaten
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KombinationNorthWest Coast & Hawai'i
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Gesamtzeitraum/Dauer12.09.-10.10.2009 / 29 Tage
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ReiseartGolf & Mietwagenrundreise
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Zeitraum/Dauer12.09.-21.09.2009 / 10 Tage
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AusgangspunktSeattle
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ZielpunktSan Francisco
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Reiseteam1 Person
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Gesamtstrecke2.433 km (1.512 mi)
USA: Washington / King
München - Seattle
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Etappe:Tag 01
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Datum:12.09.2009
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Strecke:24 km (15 mi)
Um 12.55 Uhr geht mein Flug mit British Airways von München nach London-Heathrow (1.40 h). Beim Landeanflug überfliegen wir Windsor Castle. Die Ankunft und der Wechsel des Fliegers erfolgt im neuen Terminal 5, dort herrscht jedoch ein totales Chaos...
Unser Flug mit British Airways von London nach Seattle sollte um 15.15 Uhr starten, doch wir kommen erst mit einstündiger Verspätung aus London weg. Es folgt ein ruhiger Flug über die Nordhalbkugel (9.30 h)…
Wir landen um 17.30 Uhr in Seattle. Nach der Aufnahme des Gepäcks geht’s mit dem Mietauto auf dem Highway I-5 nach Downtown Seattle.
Nach einer kurzen Erfrischung im Kings Inn (eher Motel als Hotel) mache ich noch einen kleinen Abendspaziergang. Da das Hotel sehr zentral gelegen ist, bin ich in 10 Minuten am Pike Place Market, aber um diese Uhrzeit ist dort nichts mehr los (es ist schon 20.00 Uhr Pacific Time, das ist 9 Stunden hinter Österreich)…
Das ist aber kein Problem, denn nach der langen Anreise und dem Gepäckstress kaufe ich mir noch einen Imbiss im Supermarkt und falle todmüde ins Bett…
USA: Washington / King, Snohomish, Skagit, Whatcom & Canada: British Columbia / Metro Vancouver
Seattle - Vancouver
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Etappe:Tag 02
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Datum:13.09.2009
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Strecke:285 km (177 mi)
Um 07.00 Uhr geht es aus dem Hotel raus zum Frühstück im 1. Starbucks Café der Welt, gegründet 1971, am Pike Place Market.
Es folgt ein Rundgang durch die Markthallen mit allen möglichen Meerestieren und Obstständen, und dies alles mit herrlichem Blick auf die Bucht von Seattle, mit Elliott Bay und Puget Sound…
Mit dem Lift geht’s hinunter zur Waterfront und dort den Piers entlang bis zum Pioneer Square, einem alten Platz mit einem Totempfahl. Ich gehe entlang der 2nd, 3rd und 4th Avenue, vorbei am „Hammering Man“ vor dem Art Museum, bis zum riesigen Kaufhaus Nordstrom im Westlake Center.
Mit der Monorail geht’s die 5th Avenue entlang bis zur Space Needle, dem Wahrzeichen von Seattle. Von oben bietet sich bei wolkenlosem Himmel ein traumhafter Ausblick über Seattle, vom Lake Union, dem Drehort von „Schlaflos in Seattle“, über Downtown und weiter über den riesigen Puget Sound…
Nach dem Aus-Checken geht's über den Highway I-5 nochmals durch Seattle durch und weiter nach Norden, 140 Meilen in Richtung Vancouver in Canada. Bis ca. 40 Meilen nach Seattle ist der 4-spurige Highway bummvoll…
Der Grenzübertritt USA – Canada erfolgt auf dem Landweg. Gottseidank gibt es hier keine Formulare…
Von der Grenze sind es nur wenige Meilen bis nach Vancouver, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010.
Einchecken im netten Bosman’s Hotel in Downtown. Durch die zentrale Lage des Hotels bin ich zu Fuß recht schnell an der Waterfront.
In der Nähe der Waterfront ist der Vancouver Lookout. Mit einem Glaslift geht’s 130 Meter in die Höhe. Oben bietet sich ein phantastischer 360° Rundblick über Vancouver, den Puget Sound und die Bergwelt in Richtung Whistler Mountain…
Am Canada Place, einem futuristischen Pier, liegt ein riesiges Kreuzfahrtschiff.
Wieder zu ebener Erde geht’s weiter durch Gastown, dem ältesten Orteilteil von Vancouver. In der Water Street steht die Steam Clock, eine alte, noch von Dampf betriebene Uhr.
Durch diverse Gassen und Shopping-Malls geht’s zur Robson Street, der Haupteinkaufsstraße von Vancouver. Aufgrund des wunderschönen Wetters tummeln sich viele Leute auf den Straßen und sitzen in den netten Cafés…
Anschließend fahre ich mit dem Auto zum Stanley Park, der einen herrlichen Blick auf die Bucht und die Skyline von Vancouver gewährt.
Abends gibt’s ein gutes Steak in der Nähe des Hotels. 2 Großstädte an einem Tag zu besichtigen ist sehr anstrengend…
Canada: British Columbia / Metro Vancouver, Victoria (Capital)
Vancouver - Victoria
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Etappe:Tag 03
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Datum:14.09.2009
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Strecke:171 km (106 mi)
Trübes Wetter am Morgen in Vancouver, es sieht nach Regen aus. Ich fahre auf dem Highway I-99 und der H-17 Richtung Süden zur Autofähre in Tsawwassen.
Auf der Fahrt gibt’s einen kurzen Stau: bei einem 4-spurigen Tunnel unter dem Meer wird morgens einfach 1 Fahrspur mehr für den Verkehr Richtung Stadt (Vancouver) verwendet – 3 Spuren rein, 1 Spur raus – und das ohne viel Sperren und Umleitungen…
Die Fähre von BC Ferries vom Festland nach Vancouver Island geht alle 2 Stunden. Die Reise mit der Fähre von Tsawassen durch die Inselwelt vor Vancouver Island bis Swartz Bay dauert 1 ½ Stunden. Es ist kühl, aber schön langsam kommt die Sonne durch…
Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, ist toll. Sie wirkt viel gemütlicher als Seattle oder Vancouver, aber auch ein wenig als „ländliche“ Hauptstadt.
Ich checke im Traveller’s Inn (jetzt: Island Travel Inn) ein. Das Hotel liegt nahe dem Zentrum mit vielen tollen Lokalen und Geschäften.
Anschließend mache ich mit dem Auto eine Rundfahrt durch Victoria und genieße ein Chili mit Coke am Fisherman’s Wharf im strahlenden Sonnenschein. Hausboote, Live-Musik, das Meer…
...und schön langsam lässt der Stress der letzten beiden Tage nach…
Anschließend geht’s auf der H-1 Richtung Westen in die Berge zum Bear Mountain Golf Resort. Mitten in den Wäldern liegt dieses wunderschöne Resort und der von Jack Nicklaus designte Golfplatz. Auf den Fairways tummeln sich Rehe und vom 15. Loch sieht man hinunter bis nach Victoria und in die USA…
Abends gibt’s ein gutes Steak in The KEG Steakhouse & Bar in der Nähe des Hafens...
Canada: British Columbia / Victoria (Capital) & USA: Washington / Clallam, Jefferson, Kitsap, Pierce
Victoria - Tacoma
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Etappe:Tag 04
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Datum:15.09.2009
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Strecke:212 km (132 mi)
Um 10.30 Uhr geht die Fähre, wieder mit BC Ferries, von Victoria nach Port Angeles in den USA. Bereits 90 Minuten vor der Abfahrt muss man wegen der Immigration – wieder mit Fingerprints – am Hafen sein.
Es ist trüb, die Sonne kommt aber schon ein wenig durch. Sobald wir jedoch den Hafen Richtung Süden verlassen, zieht Nebel auf. Die Fähre muss langsamer fahren und wir haben insgesamt 1 Stunde Verspätung…
Kurz nach Port Angeles auf der Olympic Halbinsel ist es aber bereits wolkenlos. Auf dem Highway 101 und auch dann auf dem H-3 herrscht sehr viel Verkehr. Und durch die Verspätung der Fähre wird es knapp mit meiner Startzeit in Chambers Bay…
Um 15.00 Uhr habe ich südlich von Seattle und Tacoma eine Startzeit im Golfclub Chambers Bay, dem besten neuen Course 2008 in den USA, reserviert.
Chambers Bay ist ein toller Links-Course mit herrlichem Blick auf den südlichen Teil des Puget Sound, und dazu das wolkenlose Wetter und die schon fast heißen Temperaturen…
Ich nächtige im Days Inn Lakewood South Tacoma in Tacoma und esse am Abend in einem mexikanischen Restaurant gleich nebenan…
USA: Washington / Pierce, Thurston, Lewis, Cowlitz, Clark & Oregon / Multnomah, Columbia, Clatsop
Tacoma - Astoria
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Etappe:Tag 05
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Datum:16.09.2009
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Strecke:377 km (234 mi)
Von Tacoma geht’s über den Highway I-5 Richtung Süden nach Olympia, der Hauptstadt von Washington, mit einem eigenen Kapitol. Eine kurze Stadtrundfahrt und ein Café mit Frühstück im Starbucks sind genug…
Von Olympia führt die I-5 durchs Landesinnere nach Süden, Richtung Oregon.
Der Columbia River bildet die Grenze zwischen Washington und Oregon. Über diverse Brücken (Columbia River, Willamette River) führt der Highway nach Portland.
Das Zentrum ist recht nett angelegt, mit kostenlosen Straßenbahnen, aber sonst nicht sehr interessant…
Ursprünglich wollte ich in Portland übernachten, aber kurzentschlossen fahre ich weiter nach Astoria, an der Mündung des Columbia River in den Pazifik…
Während der Fahrt regnet es, doch kurz vor Astoria scheint wieder die Sonne und somit hebt sich auch die Stimmung.
Da es noch hell ist, bleibt genügend Zeit für eine Runde Golf: Der Astoria Golf Club ist leider privat, ein toller Platz mit Dünen, doch einige Meilen weiter südlich befindet sich der Gearhart Golf Links. Nett in kleinen Dünen-Tälern gelegen, und vor allem billig…
Zum Abendessen gehe ich in ein tolles Restaurant am Columbia River, ins Baked Alaska mit herrlichem Blick auf den Fluss…
Übernachtung im Red Lion Inn (jetzt: Astoria Riverwalk Inn).
USA: Oregon / Clatsop, Tillamook, Lincoln
Astoria - Newport
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Etappe:Tag 06
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Datum:17.09.2009
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Strecke:241 km (150 mi)
Bei traumhaftem und wolkenlosen Wetter geht’s gegen 08.00 Uhr auf dem Oregon Coast Highway – Highway 101 – von Astoria über eine große Brücke Richtung Süden.
Vorbei an Seaside, einem netten kleinen Städtchen, nach Cannon Beach, welches durch seinen Felsen im Meer, dem Haystack Rock, bekannt ist.
Herrliche Ausblicke über diverse Buchten und das Meer säumen den Highway und laden fortlaufend zum Stehenbleiben und Fotografieren ein. Vorbei an Cape Falcon, der Nehalem Bay, dem Rockaway Beach geht’s rund um die Tillamook Bay bis Tillamook.
In Tillamook ist die Abzweigung Richtung Cape Meares Lighthouse, einem von vielen Leuchttürmen entlang der Oregon-Coast. Der Leuchtturm steht in 72 Meter Höhe über dem Meer…
Von hier führt die R-131 in vielen Kurven der Küste entlang und nennt sich Three Capes Scenic Loop. Der Loop führt am Cape Meares, Cape Lookout sowie Cape Kiwanda vorbei bis Pacific City.
Beim Cape Kiwanda befindet sich direkt am Strand The Pelican Pub & Brewery mit einer tollen Terrasse und Blick auf die Surfer, die vorgelagerten Felsen und das Meer. Ich gönne mir einen gemütlichen Café in der Sonne…
Weiter geht’s bis Lincoln City. Dort folgt ein kurzer Besuch des Lincoln City Outlets.
Danach fahre ich noch 10 Minuten bis Gleneden Beach und zum Salishan Golf Club. Ein sehr schöner Course, bei dem die ersten 9 Löcher durch Wälder und vor allem die zweiten 9 an der Bay und am Meer entlangführen.
Da es nach der Runde noch früh ist, 18.00 Uhr, geht’s weiter Richtung Süden. Sowohl an der Depoe Bay als auch am Cape Foulweather bieten sich wieder herrliche Ausblicke auf die untergehende Sonne…
Quartiersuche in Newport… und ein toller Sonnenuntergang: die Sonne versinkt im Pazifik…
Abendessen in der Nähe des Motels.
USA: Oregon / Lincoln, Lane, Douglas, Coos
Newport - Bandon
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Etappe:Tag 07
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Datum:18.09.2009
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Strecke:190 km (118 mi)
Ein Traumtag steht bevor - wolkenloser Himmel. Bereits um 07.00 Uhr erfolgt die Abfahrt von Newport wegen der frühen Golf-Startzeit in Bandon Dunes (um 11.20 Uhr).
Ein toller Ausblick auf die Oregon Coast jagt den anderen, der „Fotoapparat läuft schon heiß“...
Es geht vorbei an Waldport und Yachats bis Cape Perpetua. Der nächste Stopp erfolgt bei Heceta Head. Auf der einen Seite der Bucht befindet sich das Heceta Head Lighthouse, 68 m über dem Ozean gelegen. In diesem Leuchtturm wird auf Anfrage sogar Bed & Breakfast angeboten.
Auf der anderen Seite der Bucht, hinter einem Hügel, sieht man über die wunderschöne Sandküste Richtung Florence.
Hinter Florence geht's durch riesige Dünenlandschaften. In den Umpqua Dunes kann man mit Strandbuggys durch die Dünen brausen.
Ich fahre den Highway 101 entlang bis Coos Bay. Dort nehme ich die Abzweigung zum nächsten Cape mit Leuchtturm:
Der Leuchtturm von Cape Arago steht auf einem kleinen Inselchen in 35 m Höhe über dem Meer, direkt gegenüber von Gregory Point.
Über die „Devil's Road“ geht's zurück zum Highway 101 und weiter nach Bandon.
Das Bandon Dunes Golf Resort zählt zu den besten 5 Plätzen bzw. Golfresorts der Welt. Das Resort hat mittlerweile 5 Top-Golf-Plätze.
Ich spiele den Platz 'Bandon Dunes', einen tollen Platz am Meer, mit ein wenig Wind bei wolkenlosem Wetter. Ein Traumtag auf einem Traumplatz.
Anschließend gönne ich mir ein gemütliches Bier in der Sonne...
Die Nächtigung erfolgt in The Lodge (im Haupthaus des Resorts), da 1 Nächtigung für die Reservierung einer Startzeit notwendig war. Ein tolles Zimmer, ein gutes Steak im McKee's Pub, ein gutes Bier....
USA: Oregon / Coos, Curry & California / Del Norte, Humboldt
Bandon - Eureka
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Etappe:Tag 08
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Datum:19.09.2009
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Strecke:319 km (198 mi)
Da es vormittags nieselt bzw. regnet, genieße ich das schöne Zimmer im Resort und schreibe mein Internet-Reisetagebuch weiter.
Gegen 11:30 Uhr fahre ich ab und bereits einige Meilen weiter südlich reißt es auf und ab Gold Beach herrscht wieder nahezu wolkenloses Wetter, aber mit Wind.
Es bieten sich weiterhin tolle Ausblicke aufs Meer, wie z.B. am Cape Sebastian.
Kurz nach Brookings geht's über die „Grenze“ nach Kalifornien. Und schon bald nach Crescent City beginnen die Redwood-Wälder von Nordkalifornien.
Beim Exit 765 geht's vom Highway 101 runter und weiter über den Newton B. Drury Scenic Parkway durch den Prairie Creek Redwoods State Park. Irgendwie kommt man sich bei diesen Baumriesen wie ein „Zwergerl“ vor…
Ich fahre weiter die herrliche Küste entlang, vorbei an der schönen Humboldt Lagoon, an Patrick's Point und schlussendlich um die Arcata Bay herum bis nach Eureka.
In Eureka angekommen ist ein Besuch des berühmten Carson Mansion Pflicht. Dieses große und bemerkenswerte, im Queen Anne Style erbaute Haus, ist eines der meistfotografierten Häuser in ganz Kalifornien.
Da nach der Hotelsuche noch ein wenig Zeit bleibt, spiele ich 9 Löcher Golf auf dem nahen Eureka Municipal Golf Course um ganze $ 7,00 (da kosten auf unserer Driving Range die Bälle mehr)....
Kein „Wunderkurs“, aber für den Preis ganz gut…
USA: California / Humboldt, Mendocino, Somoma, Marin, San Francisco
Eureka - San Francisco
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Etappe:Tag 09
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Datum:20.09.2009
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Strecke:496 km (308 mi)
Gleich vorweg: Ein Stresstag mit gefühlten ca. 7000 Kurven steht bevor!!
Bereits um 07.30 Uhr fahre ich aus Eureka weg. Nach ca. 5 Meilen verzieht sich der Morgendunst und es ist wiederum wolkenlos. Schon bald komme ich zum Humboldt Redwoods National Park. Parallel zum Highway 101 führt die Avenue of the Giants 33 Meilen lang durch die Redwood-Wälder. Wie klein die Menschen (Autos) doch sind im Vergleich zu diesen Riesen sind...
Von dort ist es nur mehr ein kleines Stück weiter bis Leggett und zum Chandelier-Drive-Thru-Tree (mit dem Auto durch den Baum).
Außerdem beginnt in Leggett der berühmte Highway #1. Dieser verläuft durch ganz Kalifornien der Küste entlang bis Tijuana an der mexikanischen Grenze.
Den ersten Teil der Straße (von Leggett bis Fort Bragg) sollte man sich „schenken“, denn auf 22 Meilen folgt eine Kurve auf die andere, nur durch Wälder, bergauf und bergab und allein beim Blick aufs Navi wird einem schon schlecht...
Es folgt ein gemütliches Frühstück auf dem Balkon im netten Bay View Café in Mendocino - Cappuccino, blauer Himmel, Sonne, Meer...
Die weitere Küstenstraße bis Bodega Bay ist an diesem Tag nicht sehr interessant, da Sonntagsverkehr herrscht und vom Meer der Dunst heraufzieht (rechts von der Straße Nebel, links von der Straße dunkelblauer Himmel) ...
Nach Bodega Bay biege ich ins Landesinnere Richtung Highway 101 ab, denn die Strecke Bodega Bay bis San Francisco bin ich schon gefahren. (siehe unter Highway #1)
Bei Petaluma klettert das Thermometer plötzlich in die Höhe und pendelt sich bei 34° (94°F) ein.
Kurz vor San Francisco sieht man schon den Nebel vom Meer her über die Berge kriechen. Ich mache einen kurzen Stopp beim Vista Point: die Golden Gate Bridge im Nebel!!!
Über die Golden Gate Bridge geht‘s nach San Francisco. Nach der Hotelsuche mache ich noch einen kleinen Abend-Spaziergang. Von der Chestnut Street fahre ich mit dem Bus (30) zum Union Square, flaniere durch Chinatown und zum Coit-Tower auf dem Telegraph Hill...
Abendessen gehe ich im Mo's Grill, einem urigen Restaurant in North Beach.
Und nach dem Abendessen fahre ich mit dem Bus zurück nach Marina. Marina ist ein tolles Viertel mit netten Lokalen und Shops. Ein Highlight ist die Chestnut Street zwischen Fillmore & Divisadero.
Aufgrund des Nebels hört man andauernd, auch nachts, das dumpfe Trönen der Sirenen der Schiffe aus der Bay....
USA: California / San Francisco
San Francisco #4
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Etappe:Tag 10
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Datum:21.09.2009
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Strecke:95 km (59 mi)
Geplant habe ich eine Runde Golf im Harding Park Golf Club, da hier in 2 Wochen der Presidents-Cup (der Vergleichskampf USA gegen den Rest der Welt ohne Europa) gespielt wird. Doch der Platz ist bereits gesperrt.
Ich probiere mein Glück im San Francisco Golf Club - only for Members, weiter zum Lake Merced Golf Club– only for Members. Sh....
Die letzte Möglichkeit ist daher der Lincoln Park Golf Course (300 34th Ave., San Francisco, www.lincolnparkgolfcourse.com) mit Blick auf die Golden Gate Bridge am 17. Loch.... wenn da nicht der Nebel wäre....
Auf dem Rückweg mache ich einen Abstecher zum Zentrum der Hippie-Bewegung am Ende der 60-er-Jahre, nach Haight/Ashbury. Ich gönne mir einen Café und einen Brownie in einem gemütlichen Lokal mit Blick auf die belebte Straße....
Weiter geht's zum Alamo Square mit Blick über die City. Bekannt ist der Alamo Square durch die Painted Ladies, einer Reihe von mehrfarbig gestrichenen Holzhäusern im viktorianischen Stil, vor der Skyline...
Ich fahre kurz zurück ins Hotel zum Zusammenpacken der Golfsachen (für den Flug) und weiter geht‘s mit dem Bus zum Fisherman's Wharf und zu Bubba Gump (Pier 39 Box M-211, San Francisco, www.bubbagump.com)(den gibt's wirklich): Shrimp-Eintopf, Shrimp-Suppe, Shrimp mit....
Und wieder zieht der Nebel über die Berge in die Stadt....
USA: California / San Francisco & Hawai'i / Honolulu
San Francisco - Honolulu
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Etappe:Tag 11
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Datum:22.09.2009
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Strecke:24 km (15 mi)
Ich muss früh aus dem Bett, da der Abflug von San Francisco mit American Airways bereits um 9.00 Uhr erfolgt. Mit dem Flieger geht es 4.000 km mitten in den Pazifik hinaus....
5 ½ Stunden Flug und weitere 3 Stunden Zeitunterschied....
Aloha auf Hawai'i !!!
Mit dem Mietauto fahre ich auf dem belebten Nimitz Highway (H-92) vom Flughafen durch Honolulu durch bis nach Waikiki und dort zum Aqua Waikiki Wave Hotel (jetzt: Marriott, The Laylow Autograph Collection). Vom Zimmer im 5. Stock sieht man das Meer und blickt auf den International Market Place.
Ich gönne mir eine Erfrischung (Fruchtsaft, frisches Obst) unter den schattigen Bäumen des Market Place.
Danach mache ich einen Bummel über die Kalakaua Avenue, die ein wenig an Beverly Hills erinnert. Die ganze Stadt wirkt wie Los Angeles, nur direkt am weißen Sandstrand....
Durch ein schmales Gässchen neben dem Outrigger Hotel gelangt man zum Waikiki Beach. Irgendwie seltsam plötzlich an dem Strand zu stehen, den man von vielen Bildern kennt und der wirklich am anderen Ende der Welt liegt...
Warmes, hellblaues Wasser, ziemlich viele Japaner, aber sonst toll.
Das Abendessen gönne ich mir im Duke's Waikiki direkt am Strand mit herrlichem Blick auf den Sonnenuntergang, die Palmen, das Meer.....
Highlights